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Phalaenopsis und welches Substrat? | Auf welche Bodenbedingungen sind Bäume angewiesen?


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Bäume vs. Orchideen! Orchideen haben unterschiedliche Ansprüche an das Substrat. Auch Waldbäume stellen gewisse Bedingungen an den Boden.

Zum erfolgreichen kultivieren einer jeder Orchidee gehört das richtige Substrat!

Je nach Art der Orchidee werden verschieden Substrate und deren Zuschlagstoffe gewählt.
Ein Klassiker für die Kultur in Töpfen oder Körbchen ist ein Substrat aus Pinienrinde oder auch Kiefernrinde. Es gibt diese in verschiedenen Größen, von ganz kleiner Körnung [ca. 6 mm für Jungpflanzen] bis zu richtig grober Körnung [ca. 30mm]. Ein solches Substrat ist für die häufigsten Orchideenarten geeignet. Diese Rindenarten behalten über viele Jahre ihre Stabilität.
Für Arten, wie Paphiopedilium und Phragmipedium, oder für die Aufzucht von Jungpflanzen ist das Sphagnum-Moos bestens geeignet. Dieses aus Neuseeland stammende Moos ist gepresst und getrocknet im Handel [Orchideen-Fachgärtnereien] erhältlich. Die enorme Wasserspeicherkapazität macht das Sphagnum-Moos so ideal. Es leitet das Wasser kapillar weiter und reguliert auf natürliche Weise einen Wasserüberschuss. Außerdem besitzt es eine antiseptische Wirkung. Sphagnum-Moos als reines Substratersatz fördert wunderbar die Bildung von neuen Wurzeln und Triebe. Besonders dann wird zu einer Verwendung geraten, wenn eine Pflanze bereits beschädigte oder faulige Wurzeln hat. Jedoch ist nur bei Orchideen aus kühleren Klimazonen ein dauerhafter Einsatz von Moos gegeben. Alle anderen Arten sollten nach der Erholung der Pflanze wieder in ihr ursprüngliches Substrat zurück gesetzt werden. Quarzkies und Flusssand verbessern die Dränage und erhöhen das Gewicht des Topfes. Somit sorgt er auch für eine gute Standfestigkeit der Pflanze. Weitere geeignete Zuschlagstoffe, wie Sand, Tonscherben [unten im Topf] und Blähton, verbessern ebenfalls die Dränage und begünstigen die Luftzirkulation. Quarzsand hat zudem die gute Eigenschaft, dass er keine Salze und Kalk an das Substrat abgibt. Beim Düngen gilt die alte Weisheit "Weniger ist Mehr". Man sollte die Angaben des Düngerherstellers nicht erhöhen. Regelmäßiges düngen alle 14 Tage ist zu empfehlen. Bei den Orchideenarten, welche "Ruhephasen" haben [im Winter ca. Oktober bis Februar], sollte auch das Düngen eingestellt werden.

Gastbeitrag von Fabienne

Bei tiefwurzelnden Bäumen, welche "Pfahl- oder Herzwurzler" sind [z.B. Kiefern, Eichen und Buchen], ist das vorhandene Grundgestein bereits ausschlaggebend.
In der Geologie spricht man z.B. von folgenden Grundgesteinen:
Muschelkalk, Buntsandstein, Basalt ....
Beispiele für bestimmte Bodentypen und Bodenarten sind Folgende:
Rendzinen [Rendzinaböden sind eher "flachgründig" und trocken].
Gleyeböden, besonders der Pseudogley, besitzen meist dichte Lehm- und Tonschichten im Unterboden und verhindern dadurch das Abfließen des Regenwassers, was zur sog. "Staunässe" führen kann.
Podsole, insbesondere Pelosole sind zwar sehr fruchtbare Böden, jedoch haben diese i.d.R. einen hohen Tongehalt, der zur Vernässung [bei viel Regen] oder auch zur Trockenheit [bei ausbleibendem Regen] führt.
Bodenarten werden oft nach ihrer Bodenfarbe benannt [Braunerden, Schwarzerden usw.] oder auch nach dem Vorkommen in einer entsprechenden Landschaft [Marschböden, Aueböden, Moorböden etc.].
Die kräftige braune oder gelblich-rötliche Farbe bezeichnen die sog. "Braunerden". Die Farben entstehen durch das in den Mineralen enthaltene Eisen, welches bei der Verwitterung oxidiert.
Eine der besten und wertvollsten Böden sind die sogenannten "Parabraunerden". Diese zählen zu den besten Ackerböden Deutschlands. Sie besitzen ein gutes Wasserspeichervermögen und hohe Nährstoffgehalte.
Die obere Schicht des Bodens, der Oberboden, wird durch seine Struktur eingeteilt in Sandböden [S], Schluffböden [U], Lehmböden [L] und Tonböden [T] und in entsprechende Mischformen.

Sog. "Weiserpflanzen" geben wichtige Hinweise auf die entsprechenden Bodenverhältnisse. Diese weisen darauf hin, welche Verhältnisse vorherrschen. Das sind natürlich "angesiedelte" Bäume und Pflanzen, welche von sich aus in "Naturverjüngung" vorkommen.

Burkhard Stahl



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